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Drogenscreening mit den Inspec-Drogen-EIAs
Funktionsprinzip
 
.: Funktionsprinzip der Inspec-Drogen-EIAs (Immunoassay-Technik) :.
Die Inspec-Drogen-EIAs weisen qualitativ mittels Immunoassay-Technik Drogen und/oder deren Metaboliten in menschlichem Urin, Speichel, Serum oder Vollblut nach. Der Test basiert auf der Kompetition einer begrenzten Menge eines Drogen-Meerettichperoxidase-Enzymkonjugats mit der Droge bzw. Drogenmetaboliten in der Probe um die Bindung an den in jeder Vertiefung der Mikroplatte gebundenen drogenspezifischen Antikörper.

Das Testprotokoll beginnt damit, dass 25 µL der Probe bzw. des Kalibrators und 100 µL des Enzymkonjugats in jeweils eine Vertiefung der Mikroplatte gegeben werden. Anschließend wird 30 Minuten bei Raumtemperatur inkubiert. Die Droge in der Probe oder das Enzymkonjugat bindet an dem in der Mikroplatte gebundenen drogenspezifischen Antikörper.
Danach wird sechsmal gewaschen. Anschließend werden 100 µL Substratlösung (TMB, H2O2) in jeweils eine Vertiefung gegeben und 30 Minuten bei Raumtemperatur inkubiert. Gebundenes Enzym und Substrat reagieren zu einer blau gefärbten Lösung. Durch Zugabe der Stopplösung wird die Reaktion beendet und die dann gelbe Lösung bei 450 nm photometrisch gemessen.

Da sich nur bei Bindung des Enzymkonjugats eine intensive Färbung entwickelt, ist die Intensität der Färbung umgekehrt proportional zur Konzentration der Droge in der Probe.
Funktionprinzip
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